Resilienz – die Stärkung und das Bewahren der Widerstandskräfte ist für jede/n Einzelne/n wesentlich. Die Corona-Zeit zeigt dies überdeutlich, weiterhin brauchen wir einen langen Atem. Auch die Nachrichten und Themen rund um die Umweltkrise fordern unsere Resilienz, unsere Zuversicht in hohem Maße heraus.

Ich erlebe in meinen Religionsstunden immer wieder, dass dieses Thema viele Kinder sehr umtreibt, dass es in den Familien präsent ist. Kinder brauchen zuhause einen Raum, in dem Gespräche möglich sind, in dem sie Fragen stellen können und wo der Versuch unternommen wird, Antworten zu geben. Kinder brauchen „emotionale Rückendeckung“ in Form von Aufmerksamkeit, Empathie und dem Gefühl von Verbundenheit.

Dieser Raum stärkt die Resilienz von Kindern und der ganzen Familie. Heute stelle ich Ihnen die Gestaltung eines „Resilienz-Setzkastens“ vor. Kinder und Eltern werden gemeinsam kreativ und malen, zeichnen, skizzieren oder kleben Dinge hinein, die ihnen Kraft geben, die ihnen gut tun, die wichtig sind, um dem Leben freudig und engagiert zu begegnen. Nach einem kurzen, einführenden Gespräch können Kinder ab etwa 7 Jahren gut etwas damit anfangen und Vorstellungen entwickeln.

Der kreative Ansatz motiviert zudem, dieser Frage: Was gibt mir Kraft? …mit etwas Zeit und Ruhe nachzugehen.

Leere Fächer können im anschließenden Austausch in der Familie noch durch Anregungen gefüllt werden. Die Bilder werden aufgehängt, ggf. auch nebeneinander, eine Art Collage entsteht, die sich noch verändern oder wachsen kann.